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Zeitungszustellung & Mindestlohn

Betrachtungen und Informationen zu den umgesetzten Neuregelungen von

LINUS WITTICH Medien KG

Liebe Zustellerinnen und Zusteller,

seit dem 1. Januar 2015 gilt für Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Hierzu haben wir nachfolgend einige Informationen für Sie zusammengestellt.

 

Wir bei LINUS WITTICH sind uns sehr bewusst, dass Ihre Arbeit in der Zustellung

ein ganz wichtiger Bestandteil ist, ohne den wir unsere Gesamt-Aufgabe bei der Herausgabe unserer Amts- und Mitteilungsblätter nicht erfüllen können.

 

Für Ihre Hilfe und Unterstützung und auch für Ihr Bewusstsein, dass Ihre Leistung für uns und die Zufriedenheit unserer Kunden sehr wichtig ist, danken wir Ihnen.

 

Und wir dürfen Ihnen versichern, dass wir bei LINUS WITTICH alles dafür tun werden, dass auch mit dem neuen Mindestlohngesetz unsere Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert wie bisher.

 

Gesetze sind dazu da, dass sie eingehalten werden.

 

Wir bei LINUS WITTICH stehen mit unserem guten Namen dafür ein, dass das

auch so umgesetzt wird.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Mindestlohn haben, sind wir gerne für Sie da.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per Post, Fax oder per eMail.

 

Auf ein weiterhin erfolgreiches Miteinander!

 

Ihr Vertriebsteam

von LINUS WITTICH Medien KG

 

Zeitungszustellung & Mindestlohn

Das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) schreibt vor, dass ab dem 1. Januar 2015 für Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde gilt.

 

Dieser Mindestlohn gilt nicht für Jugendliche unter 18 Jahren, Azubis, ehrenamtlich Tätige und teilweise für Praktikanten.

 

Sonderregelungen gelten z.B. für die Zustellung von Zeitungen und Zeitschriften

 

Diese Sonderregelungen sehen vor, dass der einheitliche Mindestlohn in drei Schritten eingeführt wird.

 

- im Jahr 2015 75% von 8,50 Euro, also 6,38 Euro,

- im Jahr 2016 85% von 8,50 Euro, also 7,23 Euro,

- im Jahr 2017 100% von 8,50 Euro.

 

Für das Austragen von Zeitungen und Zeitschriften und somit auch für die Zustellung von Amts- und Mitteilungsblättern gilt seit dem 1.1.2015 ein Mindestlohn von zunächst 6,38 Euro pro Stunde, der sich in den folgenden Jahren entsprechend erhöht.

 

Das Mindestlohngesetz geht von einem Zeitlohn aus.

Die Vergütung, die für die Verteilung der Amts- und Mitteilungsblätter gezahlt wird, ist jedoch ein Stücklohn. Damit erhöht sich z.B. die Vergütung, wenn neue Haushalte in den Verteilgebieten hinzu kommen.

 

Alle Verlage in Deutschland hatten daher die Aufgabe, den bisherigen Stücklohn zu prüfen, ob dieser den Vorgaben des MiLoG entspricht.

 

Die gezahlte Vergütung muss unter Berücksichtigung der Zeit, die der Zusteller oder die Zustellerin für die Verteilung braucht, im Jahr 2015 mindestens einen Stundenlohn von 6,38 Euro ergeben.

 

Hierzu sind Informationen zur benötigten Zeit erforderlich.

 

Daher hat der Gesetzgeber zur wesentlichen Vereinfachung der Zeitermittlung eine Verordnung erlassen, nach der es möglich ist, dass der Verlag eine Sollzeit ermittelt und diese der Zustellerin oder dem Zusteller mitteilt.

 

Und wie ist eine solche Sollzeit zu ermitteln?

LINUS WITTICH hat eine bundesweit

anerkannte Lösung hierfür …

Navigationssysteme im Auto können errechnen, wann ein Fahrzeug z.B. in Frankfurt am Hauptbahnhof eintrifft, wenn es z.B. um 9.35 Uhr in Würzburg losfährt.

 

Ähnliche Systeme gibt es auch für die Ermittlung von Zustellzeiten. Nur wenige Anbieter in Deutschland bieten solche Systeme an. LINUS WITTICH hat sich für das GeoDatenSystem der Firma SABRIS entschieden, das von vielen Verlagen in Deutschland eingesetzt wird und somit sicherstellt, dass die damit ermittelten Zeiten richtig und zuverlässig sind.

 

Mit SABRIS wird für jeden Verteilbezirk ermittelt, in welcher Reihenfolge die zum Bezirk gehörenden Straßen optimal gelaufen werden, wie viele Häuser und Briefkästen in den Häusern zu beliefern sind, ob das Gelände schön flach ist oder ob es bergauf und bergab geht und auch wie eng die Häuser beieinander stehen.

 

Ähnlich wie beim Navigationssystem im Auto wird mit all diesen Angaben errechnet, wie lange es dauert, die Amts- und Mitteilungsblätter an die Haushalte im Verteilbezirk zu verteilen.

Zusätzlich zur Verteilzeit gibt es auch so genannte Rüstzeiten.

In manchen Verteilgebieten sind Beilagen schon in der Zeitung drin. Da entsteht für den Zusteller keine zusätzlicher Aufwand. Es gibt aber Gebiete, in denen die Zustellerinnen und Zusteller vor dem Austragen Werbebeilagen in die Zeitungen einlegen müssen.

 

Auch solche zusätzlichen Leistungen werden selbstverständlich unter Berücksichtigung der Vorgaben des Mindestlohnes vergütet.

Anerkannte Systeme sorgen für Sicherheit!

Das GeoDatenSystem der Firma SABRIS und die von vielen Verlagen und auch von LINUS WITTICH schon seit Jahren genutzten Verlagsanwendungen [advantage] der HUP AG bieten größtmögliche Sicherheit bei der Ermittlung der Sollzeiten.

 

Mit diesen Systemen sorgt LINUS WITTICH dafür, dass alle Vergütungen geprüft werden, damit sie mindestens den gesetzlichen Mindestlohn von 6,38 Euro für das Jahr 2015 ergeben.

 

Auch stellen diese Systeme sicher, dass bei sich ändernden Stückzahlen, stets die Mindestlohn-Prüfung erfolgt. Auch die Umstellung auf Mindestlohn bei Erreichen des 18ten Lebensjahres erfolgt automatisch.

 

Die Zeit war sehr knapp.

Da die Verordnung mit der Sollzeit-Vorgabe erst im November 2014 erlassen wurde und auch die Software-Programmierer Zeit brauchten, die neuen Bedingungen umzusetzen, war die Zeit bis zum 1. Januar 2015 sehr knapp.

 

Nicht in allen Gebieten war es möglich, schon ab Januar die Sollzeiten auf den Packzetteln anzudrucken. Mittlerweile ist es jedoch Standard, dass auf den Packzetteln die Sollzeit für die jeweilige Verteilung draufsteht.

 

Diese Zeit ist dann Grundlage für das, was Ihnen als Zustellerin oder Zusteller am Monatsende vergütet wird.

Was ist, wenn Sollzeit und vom Zusteller ermittelte

Zeit abweichen?

Es kann natürlich sein, dass die Zeitung in bestimmten Wochen etwas dicker ist oder viele Beilagen enthält und Sie somit mehr Zeit für das Austragen benötigen, als mit der Sollzeit ermittelt.

 

Kein Problem – Wenn Sie Abweichungen zwischen der Sollzeit und Ihrer Zustellzeit feststellen, teilen Sie uns das einfach mit. Wir prüfen das, setzen uns mit Ihnen in Verbindung und werden sicher eine Lösung finden.

 

Das geht per Post, Fax, eMail, per Telefon oder über die extra dafür eingerichteten Kontaktformulare auf dieser Internetseite HIER KLICKEN >

 

Die entsprechenden Adressen und Nummern sind bei jeder Lieferung auf dem Packzettel ausgedruckt, so dass Sie jederzeit wissen, wie Sie sich mit uns in Verbindung setzen können.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Mit diesen Informationen haben Sie einen aktuellen Überblick über das, was der Mindestlohn für Sie konkret bedeutet und eine Aussage dazu, dass

LINUS WITTICH diesen Mindestlohn den gesetzlichen Vorgaben entsprechend umsetzt.

 

Wenn es neue Informationen zu diesem Thema gibt, melden wir uns gerne wieder bei Ihnen. Ansonsten beachten Sie bitte die Hinweise auf Ihrem Packzettel.

 

Ihr Vertriebsteam

von LW Medien GmbH

Stand: 27.1.2015

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